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Uns erreichte neben vielen Hinweisen von Betroffenen der folgende "Explorationsbericht " der "Wildwasser-Beratungsstelle" Gießen. Ausgangssituation: Ein Vater hatte das alleinige Sorgerecht für seine Tochter. Als die Mutter ihr Umgangsrecht dazu nutzte, eine Beratungsstelle von "Wildwasser" aufzusuchen, um ihren Verdacht auf sexuellen Mißbrauch durch ihren "Ex" bestätigen zu lassen, verschwand Tina nach einer 90-minütigen "Exploration" in einem Heim. Durch ein Gutachten des Jugendamtes konnte der Verdacht jedoch ausgeräumt werden. Am 6. August 96 nahm die Mutter vor dem OLG Brandenburg den Mißbrauchsvorwurf zurück. Dem Vater wurde ein Umgang mit seiner Tochter gewährt. Durch ein weiteres Gutachten soll nun geklärt werden, wann Tina wieder zu ihren Vater zurück kann.
1. Vorgespräch |
Beratungsstelle für sexuell mißbrauchte Mädchen
und Frauen
Informationen für interessierte Frauen
Gießen, den 31.5.1996
Bericht über das Explorationsgespräch mit Tina, 7 Jahre, am
Donnerstag, 30.5.1996,
14.40 - 16.00 Uhr in der Wildwasser-Beratungsstelle
Vor dem Explorationsgespräch fand ein telefonisches Vorgespräch Frau Maier, der Mutter von Tina, statt. Sie gab Auskunft über die dem Kind nahestehenden Personen (sie selbst und ihr Mann als "Mami" und "Papi", der ehemalige Ehemann und seine Lebensgefährtin als "Papi", zur näheren Identifikation "in Finow", und "Tante Petra", der bei ihr lebende Sohn Hans und ihre Stieftochter Katja, Haustier und Freundinnen von Tina ). Die Mutter benannte als dem Kind bekannte Ausdrücke für männliche Genitalien "Schniedelwutz", für weibliche Genitalien "Muschi" oder "Puschi", sie kenne auch "Fotze", für Brüste "Titten", für Geschlechtsverkehr "ficken". Als bevorzugte Ausdrucksmedium nennt die Mutter das Spiel mit Barbiepuppen und malen.
Die Mutter benennt im Vorgespräch folgende Verdachtsmomente: Ausgeprägtes, zwanghaft anmutendesmasturbierendes Barbiepuppenspiel, in der der Mann immer zunächst mit der Barbiefrau den Geschlechtsverkehr vollziehe, anschließend fremdgehe, auch schon mit dem Barbiekind den Geschlechtsverkehr habe vollziehen wollen, davon dann aber dann Abstand genommen habe, da es zu klein sei. Sie benutze sehr häufig vulgärsprachliche Ausdrücke wie die o.g. und andere. Sie wolle immer Filme im Fernsehen sehen, die mit Bildern in der Zeitschrift angekündigt seien, die auf erotische Inhalte schließen lassen (wenig bekleidete Frauen). Die Scheide erscheine ihr errötet, die Klitoris geschwollen. Das Kind schäme sich, wenn sie sie an der Scheide waschen wolle. Darüber hinaus berichtet die Mutter von der Angst der Tochter vor Schlagen und Eingesperrtwerden durch ihren ehemaligen Ehemann.
Die Mutter berichtet weiter, der Vater behindere den Kontakt zwischen Mutter und Tochter sowohl in der Vergangenheit physisch durch Nichtherausgabe, wie auch psychisch, indem er beispielsweise der Tochter von einer Verabredung mit der Mutter erzählt habe, daß diese sie abholen kommen werde, was aber real nie vereinbart worden sei, worauf also die Tochter unweigerlich mit Mißtrauen reagieren müsse.
Eingangs steht Tina unschlüssig neben den Barbiepuppenhaus, kommt der Aufforderung, sich etwas zum Spielen auszusuchen nicht nach. Sie reagiert jedoch sofort auf das Thematisieren des Aufgeregt-Seins, wenn man sich neu kennenlernt und beginnt , sich den Barbiepuppen zuzuwenden. Zieht die Puppen um, probiert das Fahrrad aus. Auf die Nachfrage, ob sie wisse, warum sie hier sei, und ob die Mutter ihr gesagt habe, was sie erzählen solle, nimmt sie Blickkontakt auf und verneint . Im Zusammenhang mit mehrmaligen Nachfragen erwähnt sie , sie wolle in Neuhof bleiben. Darüber hinaus weiß sie aber offenbar trotz Bemühen, der Anforderung gerecht zu werden, nicht, was sie erzählen soll.
Tina entdeckt, daß eine der Barbies "schwanger" ist. Durch öffnen der Bauchdecke kann das Baby entnommen werden. Auf mehrmaliges Nachfragen hin weiß Tina nicht zu sagen, wo die Babys in Wirklichkeit hinauskommen.
Auf die Vorgabe, die Personen, mit denen sie zusammenlebt, stellvertretend die Barbiepuppen zu identifizieren, fragt sie zunächst nach, welche. Als sie ihre Finower Familie aufzählen soll, verweigert sie die Auskunft. Auf Nachfrage , warum sie darüber nicht reden wolle, äußert sie Angst. Als angstabbauende Maßnahme erzählt die Beraterin die Geschichte eines anderen Kindes, das zuerst auch Angst hatte, von zu Hause zu erzählen, es dann aber doch getan habe woraufhin es nicht bestraft worden sei, sondern geholfen bekommen habe. Tina nimmt diesen Bericht zur Kenntnis und spielt still weiter. Nachfrage, was sie befürchte. Sie weiß es nicht: Nachfrage ob sie Schläge befürchte . Tina bestätigt. Ob sie darüber hinaus noch etwas befürchte? Tina benennt Stubenarrest.
Nach Einführung der realen Personen in Finow und einer Alltagsspielhandlung (Tante Petra kocht, der Vater fragt nach der Tochter) fragt Tina spontan, ob wir nicht ohne Männer spielen können. Die Beraterin verneint, bietet aber als Distanzierungsmöglichkeit nochmals den von Tina zuvor eingeführten Namen "Nadja" für das Barbiemädchen an (Tina hatte als Identifikationsfigur für sich die fast erwachsende jugendliche Barbiepuppe, nicht die adäquate Kindpuppe gewählt). Die Vorgabe, daß die Barbies jetzt alle schlafen gehen, und den Vorschlag, der Papi gehe zu den Kindern schlafen, verweigert Tina und fordert auf, den Vater zu der Frau schlafen zu legen.
Frage: "Ficken die jetzt ?" Tina erschrickt über das Wort "ficken", akzeptiert aber sofort die ausdrückliche Erlaubnis, darüber zu sprechen. Tina : "Nein, wann anders". Frage: "Und will der mit dem Kind ficken ?" Tina bricht ganz plötzlich das Spiel ab, setzt sich in die andere Ecke des Raumes, schaut nach anderen Spielmaterialien. Durch Thematisieren der Angst und ausdrücklicher Einladung wieder zum Puppenhaus kommt sie wieder zurück und nimmt auch wieder Kontakt zur Beraterin auf. Als Angstlöser erzählt die Beraterin Tina, daß Männer, die mit Kinder "ficken" wollen , eine Wunde in der Seele haben und deswegen zu einem bestimmten Doktor müßten, der ihnen helfen könne. Lediglich wüßten diese Männer das nicht, deswegen sei es ihnen peinlich und daher verböten sie auch, darüber zu sprechen. In Wahrheit sei es aber gut, darüber zu sprechen, damit man den Männern und Kindern helfen könne.
Auf die Aufforderung hin, mit Hilfe der anatomischen Puppen zu zeigen, wie das denn bei ihnen daheim mit dem "ficken" sei, geht sie zu den Puppen, zieht sie mit quasi wissenschaftlichen Interesse aus, benennt abweichend von der Information der Mutter den Penis als "Schnulli" oder "Schnullerman". Auf die Nachfrage, ob ein "Schnuller" nicht viel mehr sei das sei, was Babys in den Mund bekommen, reagiert sie mit Unverständnis.
Tina bezeichnet die Mädchenpuppe als "Carolin" und beginnt mit der Inszenierung einer chaotischen Spielhandlung, die sich um die Bedrohung eben dieser "Carolin" durch Hexen und Zauberer und die Flucht von einem Elternpaar zum anderen dreht. Tina nimmt auch eine Stoffkeule mit ins Spiel auf. Die Beraterin spricht in folgenden Dialog durch einen Drachen, dessen Maul sich öffnen und schließen läßt.
Frage: " Du bist doch die kluge Eule. Sag mal, die Caroline will
doch von ihren ersten Eltern weg. Und jetzt hab' ich vorhin die Geschichte
von der Barbara (Beraterin) gehört von den Männern, die mit den
Kindern ficken wollen. Ist das vielleicht der Grund, warum die Carolin
von ihren ersten Eltern weg will ?"
Tina (durch die Eule im ganzen Dialog) "Ja."
Frage: "Was genau ist denn da los ?"
Keine Antwort.
Frage: "Ist das tagsüber oder nachts?"
Tina: "Nachts."
Frage: "Zieht er sich aus ? Und legt sich zu ihr ins Bett?"
Tina: "Weiß nicht ... (Pause) ja das macht der. Der zieht sich
aus und legt sich zu ihr ins Bett."
Frage: "Nur er ? Oder ist die Frau auch dabei?"
Tina: "Nein nur er."
Frage: "Und was macht er noch? Faßt er sie an?"
Tina: "Ja und der küßt sie."
Frage: "Wohin?"
Tina: "Auf den Mund."
Frage: "Noch wohin?"
Tina: "Nein."
Frage: "Wo faßt er sie an?"
Tina: "An den ... (zögert, zeigt auf ihre Brust) an den Titten."
Frage: "Und an der Puschi auch?"
Tina. "Ja."
Frage: "Und macht er auch was mit seinen Schniedelwutz - oder wie
hieß das noch?"
Tina: "Schnullimann. Nein."
Frage: "Reiben, oder reinstecken oder so?"
Tina: "Reinstecken ja."
Frage: "Wo denn ?"
Tina: "Na in die Puschi!" (als sei die Frage ziemlich dumm)
Frage: "Und tut der Carolina das weh?"
Tina: "Nein."
Frage: "Warum nicht ?"
Tina: "Weiß nicht."
Frage: "Hat er das vielleicht nur so versucht ?"
Tina: "Weiß nicht, jaa" (zögerlich unsicher)
Frage: "Wie hat er denn genau dabei gelegen?"
Tina: "Der lag auf ihr drauf."
Frage: "War das denn nicht schwer für die Caroline?"
Tina: "Nein."
Frage: "Warum nicht hat er sich abgestützt oder so?"
Tina: "Weiß nicht."
Frage: "Hat sie was gehört dabei?"
Tina: "Die hat geweint."
Frage: "Warum denn?"
Tina: "Die hat zum Papi gesagt, der soll aufhören. Hat er aber
nicht."
Frage: "Und deshalb hat sie geweint?"
Tina: "Ja."
Frage: "Hat der Papi irgendwas gesagt dabei?"
Tina: "Nein."
Frage: "Und wie ging es dann weiter?"
Tina: (fällt mir ins Wort) "Manchmal sind Eulen doch nicht so
klug. Mehr weiß ich nicht."
Frage: "Ist er dann wieder gegangen?"
Tina: "Ich weiß nicht, ich bin dann weggeflogen." Bricht
ab will was anderes spielen.
Frage (jetzt wieder mit Blickkontakt zu ihr selbst ): "Hab' ich
das jetzt richtig verstanden, daß das in Wirklichkeit der Tina mit
dem Papi passiert ist, nicht der Caroline?"
Tina verneint.
Während sie nach einem neuen Spielzeug sucht, ermutigt die Beraterin nochmals, nachdem sie schon so viel erzählt habe , könne sie doch das jetzt auch noch sagen. Ob es nun um ihren Papi gegangen sei ? Tina nickt verschämt, sagt, das sei ihr peinlich ...
Frage: "Wie oft hat er das denn gemacht ?"
Tina behauptet nun, er habe das noch überhaupt nicht gemacht.
Auf die Frage, ob sie selbst das der Mama erzählen wolle oder die Beraterin, sagt sie mehrmals, die Beraterin solle das erzählen. Die Nachfragen dazwischen, wie häufig die sexuellen Handlungen vorgekommen seien, lehnt sie jedoch jedes mal wieder ab zu beantworten mit den Hinweis, es sei noch nicht vorgekommen. Beim Gespräch über die Konfrontation der Mutter äußert sie Unbehagen, ist sich wohl noch nicht sicher, ob sie es nicht doch selbst sagen müsse und äußert den Wunsch, es aber in Abwesenheit von "Papi" zu sagen.
Nachfrage dazu: "Ist das in Wahrheit hier der Papi in Neuhof, der
das macht, nicht der Papi in Finow. Nicht das ich nachher was Falsches
sage?!"
Tina "Nein, der in Finow."
Nochmalige Nachfrage, wie oft, wieder verneint. Wiederholt den Wunsch, in Neuhof zu bleiben, was ihr nicht versprochen werden kann.
Im Anschluß an dieses Gespräch ist eine deutliche Erleichterung spürbar. Schlägt mit Batakas, gepolsterten Schlagstöcken, auf einen Sessel, lacht dabei. Malt sich als buntes Pferd, schreibt "Papa", wohl das einzige Wort , das sie schreiben kann.
Tina kann sich zunächst nicht entscheiden, wohin sie sich setzen soll. Spielt mit dem Stiefvater ein wenig Ball, geht auch kurz zur Mutter, setzt sich dann aber während des Berichtes über das Explorationsgespräch zur Beraterin auf die Stuhlkante. Nachdem sie gesehen hat, daß die Mutter ihr (trotz Weinens) zulächelt und nicht böse ist, setzt sich auf den Schoß der Mutter. Nach diesem Gespräch und dem Versprechen der Mutter und des Stiefvaters, daß sie sie in Neuhof behalten wollen, fängt Tina wieder lebhaft und lustig zu spielen an.
Tina versuchte am Schluß des Explorationsgespräches, die Authentizität einer kindlichen Aussage in Frage zu stellen. Dem stehen jedoch viele sehr deutliche Aussagen von ihr entgegen, die deutlich machen, daß sie sehr wohl von eigenen Erlebnissen erzählt hat und erzählt haben muß.
Der entscheidende Gesichtspunkt für die Beurteilung der Authentizität einer kindlichen Aussage in diesem Alter ist das Beschreiben und Zeigen dem Berichteten adäquater emotionaler Erlebnisinhalte. Besonders bemerkenswert ist hier der sofortige und ganz plötzliche Abbruch des Barbiepuppenspiels bei Einführung des Themas 'sexueller Mißbrauch', nachdem sie zuvor lange ganz versunken gespielt hatte und auf sexuelle Inhalte zwar überrascht reagiert hatte, keineswegs jedoch das Spiel abgebrochen hat.
Es fällt auf, daß Tina spontan berichtet, das Kind in der "imaginären" Mißbrauchssituation habe geweint und um Beendigung der sexuellen Handlungen gebeten. Daraus wird ersichtlich, daß Tina abweichend vom eventuellen Aufklärungsunterricht oder potentiellen anderen Beobachtungen oder Informationen den sexuellen Handlungen eine negative Erlebnisqualität zumißt.
Tina erweist sich als wenig suggestibel, die Vorgaben der Beraterin, warum bestimmte berichtete Einzelheiten so gewesen sein könnten, bestätigt sie nur sehr zögerlich oder gar nicht. Insofern zeigt Tina eine gewisse Selbstsicherheit oder Wahrheitsliebe. Ganz auffällig ist zuletzt als Erlebnisqualität Tina's Erleichterung, nachdem das Gespräch beendet ist und die sexuellen Handlungen ausgesprochen und einer realen Person zugeordnet sind, dabei aber gleichzeitig der enge Kontakt zur Beraterin, der Vertrauen und Vertrautheit ausdrückt. Auch nach dem Gespräch mit der Mutter und Stiefvater ist diese Erleichterung deutlich spürbar.
Ein weiteres sehr deutlich spürbares, authentisches Erleben drückt sich im Zusammenhang mit der Angst vor dem Vater aus. Bemerkenswert ist, daß schon allein das Benennen der Familienmitglieder in Finow zu angstbesetzt ist, als das sie einfach darüber sprechen könnte. Darüber hinaus benennt sie aber auch mehrfach explizit die Angst vor dem Vater.
Die Möglichkeit, die Mutter habe ihr suggeriert, sie sei sexuell mißbraucht worden bzw. solle davon erzählen, ist auszuschließen, da Tina ganz offensichtlich nicht wußte, was sie in der Wildwasser-Beratungsstelle sollte (denkbar wäre allenfalls eine Suggestion, sie solle sagen, sie wolle in Neuhof bleiben) und auch offensichtlich überrascht bei der Einführung des sexuellen Themas war.
An mehren Stellen gibt Tina gedankenlos Hinweise auf das eigene Erleben des Gesagten, beispielsweise, als sie auf ihre Brust zeigt, als sie von "Anfassen an den Titten" redet, als sie spontan das "Küssen" einführt oder als sie mit großer Selbstverständlichkeit darauf hinweist, wo der "Schnullimann" eingeführt werden müsse, während sie zuvor noch nicht einmal wußte, an welcher Stelle die Babys aus dem Mutterleib kommen.
Auffällig ist auch Tinas plötzlicher Abbruch des Gesprächs mit der Eule. Hier zeigt sich ihre Anspannung und ihre wieder aufflackernde Angst, zu viel zu verraten. Zuletzt ist noch zu erwähnen, daß Tina das Gefühl von Peinlichkeit mehrmals benennt, allerdings nicht, während die Eule sexuelle Inhalte benennt, sondern als es um die Identifikation des Vaters als Täter geht, damit also auch um die Realität ihres Erlebnisses. Angesichts der Angst vor dem Vater, die sie mehrmals benannt hat, und ihre Unsicherheit, ob sie wieder zu ihm zurück muß und er von ihrem Bericht erfahren wird, ist unmittelbar einleuchtend, daß sie als letzten Sicherheitsanker für sich zuletzt die Realität des sexuellen Mißbrauches bestreitet. Das er aber keineswegs irreal sein kann beweist schon allein die Tatsache, daß sie gut dafür Sorge trägt daß die Beraterin zuletzt mit der korrekten Information über die Person des Täters hinausgeht.
Barbara Behnen
Dipl. Päd.
Beraterin bei Wildwasser Gießen e.V.
Siehe auch das Protokoll einer Befragung durch Zartbitter, Köln
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jurij & ralfo August 96