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und anderswo ...
TV-Tip für kommenden Montag, 9. Juli - ARD report München - 21:45 Uhr
  Ein Beitrag der Sendung beschäftigt sich mit den traurigen Zuständen an deutschen Familiengerichten. Neben Richter Rudolph, Cochem, und Ursula Kodjoe kommt auch ein Vater zu Wort. Er hat nach jahrelangem Kontaktabbruch zu seinem Sohn eine Klage am Europäischen Gerichtshof eingereicht. Dieser "Fall" ist Teil der paPPa.com Aktion "Wir wollen unser Menschenrecht"
Neuer Link: PRESSEBLOG
  Viele Hinweise zu Presseberichten (und mehr) rund um das Thema Familie und Kinder unter http://presseblog.blogger.de/
Väter-Demo 2007: 500 Luftballons für 500 Trennungskinder
 

Am Dienstag, 12. Juni '07 gegen 19 Uhr, läßt der Väteraufbruch für Kinder e.V. vor dem Brandenburger Tor 500 Luftballons steigen: Einen Luftballon für jedes Kind, das an diesem Tag zu einem Trennungskind wird. Jeden Tag kommen weitere 500 Kinder hinzu. Mit dieser Aktion „ohne Worte“ verdeutlicht der Väteraufbruch für Kinder das Ausmaß der Betroffenheit und ruft zur Teilnahme an der Väter-Demonstration auf, die am Samstag, 16. Juni 2007, um 12 Uhr am Berliner Fernsehturm beginnt. Wer uns bei der Luftballon-Aktion helfen will, komme bitte am Dienstag ab 16 Uhr zum Pariser Platz am Brandenburger Tor.

Zur Väter-Demo...

Offene Briefe an die Bundesfamilienministerin von der Leyen zum Vatertag 2007
 

paPPa.com e.V.: "Familienpolitik auch weiterhin ohne Männer und Väter?" - Die deutsche Familienpolitik ignoriert bislang die Bedürfnisse von Scheidungsfamilien, von Männern und von Vätern

MANNdat + VAfK Euregio-Aachen: Erschwernisse für aktiv erziehende Väter in Deutschland

Väteraufbruch für Kinder - Aufruf zu Demo am 16. Juni 2007 in Berlin "Kinder schützen – Väter schätzen"

 

Unter dem Motto „Kinder schützen – Väter schätzen" ruft der Väteraufbruch für Kinder e.V. zur bundesweiten Väter-Demo am 16. Juni 2007 in Berlin auf. Die Demo beginnt um 12 Uhr am Berliner Fernsehturm in der Panoramastraße. Zwischenstationen sind am Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie am Bundesministerium der Justiz geplant. Die Abschlussveranstaltung findet gegen 16 Uhr am Brandenburger Tor oder am Westportal des Reichstages statt. Nähere Informationen zur den Inhalten der Demo sind in den nächsten Tagen unter http://www.demo.vafk.de/ abrufbar.

Begutachtete Scheidungseltern! Bitte an Forschungsprojekt von Prof. Jopt beteiligen!
 

Prof. Uwe Jopt, Universität Bielefeld, bittet Eltern um Beteiligung an seinem aktuellen Forschungsprojekt "Psychologische Begutachtung – Folgen für die Kinder - Erfahrungen und Ansichten aus Elternsicht". Es werden Eltern gesucht, die im Rahmen ihres früheren Scheidungs- bzw. Trennungsverfahrens in den letzten 5 Jahren (!) Erfahrungen mit psychologischen Gutachtern gemacht haben. Insbesondere soll untersucht werden, wie sich deren Beteiligung auf die anschließende psychologische Lage der Kinder und auf die Beziehung der Eltern zueinander ausgewirkt hat. Da solche Gutachter unterschiedliche Arbeitsansätze vertreten, soll darüber hinaus aus den einschlägigen Erfahrungen der Eltern abgeleitet werden, wie ihre Arbeitsweise ggf. verbessert werden muss, damit sie wirksam zur psychischen Entlastung von Trennungskindern und deren Familien beitragen können.

Der 17-seitige Fragebogen und weitere Informationen können angefordert werden per Telefon bei Frau Zütphen unter 0521 915 11 55 oder per Fax 0521 106 8014 oder per Mail uwe.jopt@uni-bielefeld.de

Buch-Empfehlung: "Der Scheidungsratgeber für Männer" von Christof Obermann und Klaus Wilpert
 

Auszug aus Kurzrezension bei Amazon.de: "Wem es nicht nur darum geht, Fehler zu vermeiden, also insbesondere Geld zu sparen, sondern auch darum, als Vater in der Verantwortung zu bleiben, ist hier wirklich gut aufgehoben. Es schreiben hier Fachleute (Psychologe und Familienrechtler), welche die beiden wichtigen Themen im Trennungsprozess behandeln. Das rein juristische (eher das Geld betreffende) und die emotional-psychische Seite (Umgang mit sich selbst und allen anderen Beteiligten - Kind, Frau, Gericht, Sachverständige etc.) sind in diesem aktuellen Ratgeber in gut lesbarer Form angesprochen. Er ermuntert dazu, ein wenig kämpferisch zu sein und eben nicht den Kopf in des Sand zu stecken. (...) "

Eine ausführlichere Renzension bei paPPa.com folgt.

Bundesverfassungsgericht 13.2.07: Keine Verwertung heimlicher Vaterschaftstest – Gesetzgeber muss Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bis März 2008 bereitstellen
 

Pressemittung Bundesverfassungsgericht 13.2.07 - Urteil des Ersten Senats vom 13.2.07 - 1 BvR 421/05

Interview mit dem beschwerdeführenden Vater: "Heute würde ich manches anders machen"
Ein Kaugummi seiner Tochter brachte die Wahrheit ans Licht: Frank S. ist nicht ihr Vater. Anhand seines Falls entscheidet nun das Bundesverfassungsgericht über heimliche DNA-Tests. Mit SPIEGEL ONLINE sprach S. über Misstrauen, beklemmende Gewissheit und die Liebe zu einem Kind. SPIEGEL ONLINE - 12.2.07

SPIEGEL-Forum: Sollen heimliche Vaterschaftstest rechtsverbindlich sein?

Rechtsanwalt Robert Schulte-Frohlinde: "Familie, Politik und Recht"
 

Der nichteheliche Vater erhält nach deutschem Recht das Sorgerecht für sein Kind nur durch Zustimmung der Mutter. Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2003 diese Regelung für verfassungsgemäß erklärt, wenn der Gesetzgeber die ihr zu Grunde gelegten Annahmen überprüft und bestätigt findet. Dieser Beitrag geht der Frage nach, inwieweit der Gesetzgeber diese Voraussetzung erfüllt hat.

"(...) Die gesetzliche Regelung ist in der Konsequenz nicht geeignet, das Elternrecht des Vaters zu wahren, da sie mangels tatsächlicher Grundlage objektiv willkürlich ist. Der Gesetzgeber handelt willkürlich, wenn sich ein sachgerechter Grund für eine gesetzliche Bestimmung nicht finden läßt. (...)"
"(...) Im Ergebnis laufen diese Bestrebungen, in Perversion ihrer emanzipatorischen Ansatzes, auf ein archaisches Familienbild hinaus. Die Frau, die sich allein um die Erziehung ihres Kindes kümmert. Und der Mann als Versorger dieser Kleinfamilie. Aus der er im übrigen ausgeschlossen ist. (...)"

Hinweis paPPa.com: Die vom "Väteraufbruch für Kinder" jüngst gestartete Initiative zur Befragung von Vätern nichtehelich geborener Kinder erhält vor diesem Hintergrund ihre besondere Bedeutung, bitte bei der Aktion mitmachen -> http://vafk-berlin.de/modules/news/article.php?storyid=16
Teilnehmerzahl seit 21.1.07: 600 (Stand: 11.2.07)

Hartz IV bei getrennten Eltern: Petition an den Deutschen Bundestag - Mitmachen!
 

In der bisherigen Praxis der JobCenter werden trotz gemeinsamer Betreuung die Kinder grundsätzlich nur bei einem Elternteil berücksichtigt, beim anderen werden mit seinem Regelsatz weder die Wohn- noch die Verpflegungskosten und die weiteren Unkosten für die Ausübung der Betreung und Sorge für die Kinder berücksichtigt.

Der Petent fordert daher, dass nach einer Trennung bei gemeinsamer Ausübung der elterlichen Sorge die Kinder den Bedarfsgemeinschaften beider Elternteile im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitssuchende zugerechnet werden.

Abschlusstermin für die Mitzeichnung dieser Petition: 7. März 2007

Hartz IV und Umgangskosten - Welche Ansprüche haben getrennt lebende Eltern?
 

Seit Anfang 2005 beklagt paPPa.com die Praxis von Sozialämtern und JobCentern, wenn diese die vor Hartz IV bewilligten Beihilfen zu Umgangskosten nunmehr schlicht verweigern mit der Behauptung, dafür gebe es keine Rechtsgrundlage. Nun liegt uns der Text der Grundsatzentscheidung des Bundessozialgerichts, Urteil vom 7.11.06 - Az. B 7b AS 14/06 R vor und wird bei paPPa.com mit den entsprechenden Konsequenzen dokumentiert, siehe die Informationsseite "Umgangskosten nach Hartz IV". Das Ergebnis: Es besteht ein Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten (gegen das Sozialamt) und ein Anspruch auf Verpflegungsmehraufwand (gegen das JobCenter/Arbeitsagentur). Die bereits früher formulierten Musterklagen wurden entsprechend geändert.

Diskussion zu Umgangskosten und Hartz IV im paPPa.com-Forum

Gerichtlich geregelter Umgang sollte regelmäßig Übernachtungen und Ferien enthalten
 

Bundesverfassungsgericht - BVerfG, 1 BvR 1827/06 vom 26.9.06: Die lediglich pauschale Verweigerung von Übernachtungen und Ferienumgängen stellt eine Verletzung des Elternrechts auf Umgang dar

Zentrales Problem des Umgangsstreites war die Frage der Übernachtung des Kindes beim Vater. Bei einem noch nicht einmal dreijährigen Kind spreche keine Vermutung dafür, dass die Übernachtung beim Umgangsberechtigten dem Kindeswohl diene, meinte das Oberlandesgericht München. Und: Solange das Kind noch nicht zur Schule gehe, sei die Anordnung eines Ferienumgangs "nicht angezeigt". Hierzu das Bundesverfassungsgericht: "Soweit das Oberlandesgericht dem Beschwerdeführer Übernachtungs- und Ferienumgänge mit seinem Sohn versagt hat, hat es weder die materielle Bedeutung des Elternrechts noch seine Ausstrahlung auf die Verfahrensgestaltung hinreichend berücksichtigt." Das BVerfG rügt die mangelnde Untersuchung des Einzelfalles durch das Oberlandesgericht (nähere Untersuchung des Kindeswillens, ggf. Sachverständigengutachten und Verfahrenspflegerbestellung) und verweist die Sache zurück an das OLG. ... Damit haben Kind und Vater leider immer noch nicht den gewünschten Umgang und das Oberlandesgericht wird im Zweifel halt neue Gründe finden ...

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts enthält allerdings eine ganze Reihe interessanter Ausführung zur Bedeutung des Umgangsrechts und ist schon von daher lesenswert.

Siehe hierzu auch schon BVerfG, 1 BvR 552/04 vom 7.3.2005: "Es ist zumindest erläuterungsbedürftig, warum mehrwöchige Umgangskontakte größere Probleme bei der Durchführung des Umgangs bereiten sollen (...) . Überdies ist nicht erkennbar, ob das OLG unter Verhältnismäßigkeitsgesichtspunkten berücksichtigt hat, dass gerade die Möglichkeit eines mehrwöchigen Zusammenlebens im Rahmen eines Urlaubs wesentlich dazu beitragen kann, die gefühlsmäßigen Bindungen des Kindes zum nichtsorgeberechtigten Elternteil aufrechtzuerhalten und zu festigen."

Generationenbarometer 2006: Allensbachstudie zum Verhältnis zwischen den Generationen und dem Wert der Familie
 

Noch nie wurde in deutschen Familien so wenig geschlagen
Fälle von Kindesmisshandlung machen regelmäßig Schlagzeilen. Die deutsche Familie - ein Hort von Schlägern und Gewalttätern? Eine breit angelegte Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigt das Gegenteil. ... Das Gros der Bevölkerung verbindet mit dem Begriff „Familie“ in erster Linie positive Werte wie gegenseitige Hilfe (82 Prozent), Vertrauen (78 Prozent), Liebe (77 Prozent) und Freude (68 Prozent). Nur jeder Vierte assoziiert hingegen Streß, jeder Dritte Streit. Das Zusammenleben mit eigenen Kindern wird von der großen Mehrheit vor allem als Chance wahrgenommen, interessante neue Erfahrungen zu sammeln und Geborgenheit zu erleben. Über hohe Ausgaben oder ein Gefühl der Abhängigkeit klagt hingegen weniger als ein Drittel der Eltern. ... Die Welt 29.1.07

Schlachtfeld Familie?
Eine neue Studie belegt das Gegenteil: Die Generationen halten besser zusammenhalten denn je. DIE ZEIT 25.1.07

Das Heidelberger Familienbüro kommentiert am 26.1.07:
"Mit Werbung für ihre "Modellprojekte soziale Frühwarnsysteme" zum Schutz der Kinder vor ihren überforderten Eltern tritt die Bundesfamilienministerin immer wieder an die Öffentlichkeit. Gemeinsam mit den dadurch regelmäßig ausgelösten parteipolitischen Debatten entsteht der öffentliche Eindruck, Familien in Deutschland seien für alle Kinder ein zumindest problematischer Erziehungs- und Lebensraum. Vergleichbare Initiativen der Ministerin, um diesen Eindruck zu entkräften, sind uns nicht bekannt. Beispielweise durch massive finanzielle Förderung oder doch zumindest wirksame Werbung für erfolgreiche Modelle zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen in den Familien. Daß der Eindruck wachsenden Erziehungsversagens in den Familien täuscht, belegt das "Generationenbarometer 2006", dessen Ergebnisse am 29. Januar in Berlin vorgestellt werden. Der zentrale Befund: Innerhalb der Familien hat sich das Generationenverhältnis in den letzten Jahren rasant verbessert. Dabei ist der Stellenwert der Familien für alle deutlich gestiegen.

Lernen aus dem Fall Kevin?
 

Sabine Beppler-Spahl über falsches Misstrauen gegenüber Eltern - NOVO Heft 86 - Jan./Feb. 2007

Erfahrung aus dem Fall Kevin: Der beliebteste Satz deutscher Beamter "Wir sind nicht zuständig."
 

Der Tod des kleinen Kevin ist eine Geschichte des Versagens. 24 Knochenbrüche wurden bei Kevins Obduktion festgestellt. Als der Kleine noch lebte will niemand die Misshandlungen bemerkt haben - weder die Ärzte noch das Jugendamt. Nun geht der Untersuchungsausschuss in die nächste Runde und ein Satz fällt immer wieder: "Ich war nicht zuständig". STERN-Artikel vom 29. Januar 2007

Ein Leser-Kommentar: TEAM
"Ich muß selbst ständig berufsbedingt mit solchen Einrichtungen mit einer Menge Diplompädagogen und Sozialarbeitern zusammenarbeiten und kann nur sagen ... TEAM - Toll Ein Anderer Machts. Das Übernehmen von Verantwortung ist in diesem Beruf meist dünn gesät, es wird lieber in Konferenzen gelabert und die Verantwortung solange hin und her geschoben bis keiner mehr verantwortlich ist aber alle ein gutes Gefühl haben."

Falschbeschuldigung Missbrauch - Erfahrungen aus "Kinderschänderprozessen"
 

Missbrauchsverdacht - Fehldiagnose - Folge
Grenzen der Wiedergutmachung
Der Beitrag wurde als Vortrag an der evangelischen Akademie Arnoldshain am 14.05.06 gehalten und befasst sich mit Erkenntnissen des Verfassers aus seiner Tätigkeit als Strafverteidiger in den sogenannten “Wormser Kinderschänderprozessen” sowie nachfolgender, auch aktueller Rechtsprechung und Literatur.

"Alles in allem muss festgehalten werden, dass durch die Falschbeschuldigung mit dem Vorwurf des sexuellen Mißbrauchs nicht wiedergutzumachende Folgen verknüpft sind. Folgen, die nicht nur im Verfahren Worms eingetreten sind und dort durch Justiz und Behörden ein Schaden angerichtet wurde, der nicht wieder gut zu machen ist. Auch in einer Vielzahl anderer, weniger spektakulärer Fälle, die nicht derart von Medienberichten unterlegt waren und sind, verhält es sich so, dass die Folgen durch einen unprofessionellen Umgang mit dem Vorwurf nicht wiedergutzumachen sind. Es kann nach meiner Meinung kein Weg daran vorbeiführen, in derartigen Fällen mit größter Sorgfalt und Vorsicht vorzugehen und insbesondere im Rahmen des Ermittlungsverfahrens größte Sorgfalt walten zu lassen, da der Schaden verschlimmert wird, wenn das Verfahren in einer öffentlichen Hauptverhandlung thematisiert wird."

Falsche sexuelle Missbrauchserinnerungen
 

Forum für iatrogen induzierte falsche Erinnerungen Themen sind „Iatrogene Induzierung falscher sexueller Missbrauchserinnerungen“ und „Fehldiagnose Multiple Persönlichkeitsstörung“ und „Falschanschuldigungen im Scheidungskrieg“

Antidemokratischer Gleichbehandlungszwang
 

Kai Rogusch hält das „Allgemeine Gleichstellungsgesetz“ nicht nur für unpraktikabel, sondern auch für undemokratisch - NOVO Heft 83 - Juli/Aug. 2006

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?
 

Wenn der Mensch zur MenschIn wird - recht belebtes Forum zum Thema Feminismus und Freiheit unter www.wgvdl.de

DEIN glückliches Kind und Du - kostenloses eBook von Bettina Peters
 

Bettina Peters: DEIN glückliches Kind und Du - Das zweite Buch von Bettina Peters, Erstlingswerk "Männer wehrt euch", ist erschienen und wird von der Autorin kostenlos als eBook angeboten.
Peters zu ihrem neuen Buch: "Der Inhalt ist schwer zu beschreiben. Scheidungskinder nehmen einen Teil davon ein. Das Buch besteht aus vier Teilen. Die restlichen drei Teile beschäftigen sich mit unserer Gesellschaft - dieser Gesellschaft, in der unsere Kinder groß werden sollen."

Von Scheinvätern und eigenständigem Aufenthaltsrecht - Interessantes Dossier aus Österreich
 

In Deutschland sieht der Gesetzgeber "dringenden Handlungsbedarf" bei MigrantInnen, die ein deutsches Kind in Obhut haben - Ein Überblick
Wien - Seit Jänner 2005 gilt in der Bundesrepublik Deutschland das „Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern“. Ein Überblick über Eckpfeiler und mögliche Änderungen der Reform in Hinblick auf binationale Ehen. Dossier in derStandard.at

Kinder und Väter in Not e.V. www.kuvin.de
 

"Wir wollen Vätern helfen, die versuchen trotz Scheidung ihre Kinder zu schützen. Solche Hilfe ist dringend notwendig, da aufgrund der politischen Rahmenbedingungen von staatlicher Seite derzeit keine Hilfe für diese Kinder zu erwarten ist. Eine Mutter darf mit ihren Kindern tun und lassen was sie will, der Staat mischt sich erst dann ein, wenn es zu spät ist. Versucht der Vater den Kinder zu helfen, so wird er notfalls per Gerichtserlass daran gehindert. Andererseits kann aber der Vater ohne Grund und ohne das er sich irgend etwas zu schulden kommen lässt, auf Anordnung der Mutter, notfalls mit Polizeieinsatz, von jetzt auf gleich von seinen Kindern getrennt werden."

Bamberg prüft Bedarf für ein Männerhaus
 

Meldung der PMP - Passauer Neue Presse 7.12.2006: Die Stadt Bamberg prüft auf Anregung der örtlichen Polizei den Bedarf für ein Männerhaus. Dort sollten Männer vorübergehend unterkommen können, die Opfer von Gewalt geworden seien, aber auch Männer, von denen selbst Gewalt ausgehe, sagte ein Sprecher der Stadt Bamberg gestern. Ein Männerhaus sei aber nur in Kombination mit einer Beratungsstelle sinnvoll. Diese könnte entweder von einem Sozialverband oder von der Stadt selbst betrieben werden. Die Anregung für ein Männerhaus habe die Polizei gegeben, sagte der Stadtsprecher. Oft wüssten Männer in Konfliktfällen nicht, wo sie eine Unterkunft finden könnten. Auch Obdachlosenheime seien in der Regel für solche Männer keine Lösung. Die Finanzierung eines Männerhauses solle aber erst geprüft werden, wenn sicher sei, dass in Bamberg ein solches Männerhaus tatsächlich benötigt wird.

Sie sind Vater eines nicht ehelich geborenen Kindes? Bitte Fragebogenaktion mitmachen!
 

Eine Intiative des Väteraufbruch für Kinder Berlin: Seit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 können nicht miteinander verheiratete Eltern das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind begründen, indem sie übereinstimmende Sorgerechtserklärungen abgeben. Tun sie das nicht, so hat die Mutter die Alleinsorge. Das Bundesjustizministerium hat im Sommer 2006 eine Fragebogenaktion durchgeführt, um die Praxis bei der Abgabe der gemeinsamen Sorgerechtserklärungen zu beobachten. Die Untersuchung berücksichtigt jedoch nur die Väter, die sich mit ihren Sorgerechtsproblemen an Jugendämter oder Anwälte gewandt haben. Alle anderen Betroffenen bleiben unberücksichtigt.

Das Ministerium erfüllt mit seiner Untersuchung eine Forderung des Bundesverfassungsgerichts. Letzteres hatte in einem Urteil aus dem Jahr 2003 die gesetzliche Sorgerechtsregelung unter der Annahme für verfassungskonform erklärt, dass es bei zusammenlebenden und nicht miteinander verheirateten Eltern regelmäßig zu gemeinsamen Sorgerechtserklärungen komme. Aus Gesprächen mit Vätern haben wir den Eindruck gewonnen, dass diese Annahme falsch ist. Diesen Eindruck möchten wir nun durch eine breite Datengrundlage absichern und führen deshalb eine Internet-Befragung durch. Wir bitten alle betroffenen Väter, unseren Fragebogen auszufüllen.

Die Aktion soll mithelfen, die grundsätzliche Alleinsorge der Mutter gemäß § 1626a BGB abzuschaffen.

"Väter 2007" Umfrage von ELTERN FAMILY: Väter sind ihren Kindern so nah wie nie
 

Pressemeldung ots 9.1.07. Das Münchner Forschungsinstitut Iconkids & Youth befragte im Auftrag der Zeitschrift ELTERN FAMILY 728 Schüler zwischen sechs und zwölf Jahren in persönlichen Interviews. Und es gibt bemerkenswert gute Nachrichten ... Einige besonders schöne Beispiele für diese Papa-freundliche Entwicklung: 80 Prozent der Kinder wissen, dass sie ihr Vater liebt. Nur noch jedes fünfte Kind hat manchmal Angst vor dem Vater. Und während Reden und Trostspenden noch in der Großelterngeneration nicht Vätersache war, sagt 2007 die deutliche Mehrheit der Kinder (67 Prozent), dass sie mit ihrem Vater über alles sprechen können. Die neuen (?) Väter sagen ihren Kindern nicht nur, dass sie sie lieben, sondern auch, dass sie stolz auf sie sind (74 Prozent). Und drei von vier Kindern werden regelmäßig von Papa getröstet, jedes zweite Kind zwischen sechs und zwölf Jahren wird abends vom Vater ins Bett gebracht.

Aber was ist, wenn Papa nicht mehr zu Hause wohnt? Die schlechte Nachricht: Vor allem die Jüngsten leiden unter dem Verlust - von den sechs- und siebenjährigen Jungen sagen 83 Prozent, dass sie sich wünschen, Papa öfter zu sehen. Papa ... Komm!

"Neue Väter - andere Kinder?" - Das Vaterbild im Umbruch
 

Meldung bei Teachersnews Januar 07: Am Frankfurter Institut für Sozialforschung haben die Soziologen Andrea Bambey und Hans-Walter Gumbinger untersucht, wie sich die Rolle des Vaters gewandelt hat und wie sich dieser Wandel auf die Familienkonstellation auswirkt. Als Auszug aus ihrem Forschungsprojekt stellen sie in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Forschung Frankfurt" (4/2006) drei Vater-Typen vor (...)

An der Studie beteiligten sich über 1.500 Väter von Grundschulkindern aus dem Rhein-Main-Gebiet und nahmen Stellung zu traditionellen Rollenklischees, zu ihrer emotionalen Kompetenz, ihrem Einfühlungsvermögen gegenüber ihrem Kind und dem Erleben der Partnerschaft. Darüber hinaus wurden sie befragt, wie sie sich innerhalb der Familie engagieren, welche Position sie dort einnehmen und wie sicher sie sich in ihrer väterlichen Rolle fühlen. Auch die Einstellung der Väter zur Herkunftsfamilie wurde untersucht. (...)

Informationen direkt beim IfS: Neue Väter - andere Kinder? Vaterschaft, familiale Triade und Sozialisation

Deutschlandradio: Zeugungsstreik in Deutschland? Warum aus Männern keine Väter werden

 

"(...) Was geht in den Männern vor? Warum wollen sie nicht mehr Vater werden? Scheuen sie die finanzielle Belastung durch Kinder, haben sie Angst vor der Verantwortung als Vater? Das bedeutet immerhin, dass sie ihre Verantwortung anerkennen - und von einem wachsenden Misstrauen getrieben sind, im Trennungsfall zu wenig Rechte in Bezug auf ihr Kind zu behalten, dass sie, zumal ohne Eheschein, nur noch den "Zahlvater" abgeben sollen. (...)" Von Peter Leusch - Transkript der Sendung vom 1.9.06 als PDF-Dokument

Studie: Väter leiden unter schlechter Vereinbarkeit von Beruf und Familie
 

Newsletter Bundesfamilienministerium 8.1.07: Die europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind im Allgemeinen mit ihren Arbeitsbedingungen zufrieden. Dies zeigt die vierte Europäische Erhebung über Arbeitsbedingungen. Die gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt dabei neben der Arbeitsplatzsicherheit und positiven Atmosphäre eine zentrale Rolle. Berufstätige Väter geben jedoch im Vergleich zu Müttern häufiger an, unter der schlechten Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu leiden.

Bundesfamilienministerin von der Leyen beklagt Mangel an "modernen Männern" in Deutschland
 

Zur Klage von Frau von der Leyden in der BILD-Zeitung kommentiert das Heidelberger Familienbüro am 15.1.07 zutreffend: "Hätte die Ministerin die Publikationen ihres Hauses gründlicher studiert, dann hätte sie sich kaum zu solch billigen Schuldzuweisungen hinreißen lassen. So veröffentlichte z.B. das Ministerium Ende 2005 folgende Zahlen zur Einstellung und Situationen von Männern und Vätern:

  • Lediglich 26% der westdeutschen und 15% der ostdeutschen Männer sehen ihre Hauptaufgabe in der Ernährerrolle. Zwanzig Jahre zuvor lag dieser Anteil in Westdeutschland noch bei 46%.
  • 67% der Männer teilen die Auffassung, daß Väter sich mehr an der Kinderbetreuung beteiligen sollten
  • 41% der Väter geben an, daß ihnen der Beruf zu wenig Zeit für die Familie lässt
  • Drei von vier Männern mit Familienpflichten möchten ihre Arbeitszeit reduzieren
  • Drei von vier Männern befürchten berufliche Nachteile, wenn sie eine Zeit lang ihrem Beruf nicht nachgehen oder ihre Arbeitszeit reduzieren.

An der realen Diskriminierung von Eltern am Arbeitsplatz dürften auch die "eindringlichen" (aber wohlfeilen) Appelle der Ministerin, die entsprechenden familienfreundlichen Voraussetzungen zu schaffen, nichts ändern - genauso wenig wie die Berechnungen von regierungsbeauftragten Experten über (angebliche) Renditen von bis zu 25% für familienfreundliche Betriebe."

Zwei Zuhause - und wie Kinder damit leben
 

"Für zerschlissene Ehen ist die Trennung ein Befreiungsschlag, für die Kinder ein Schicksalsschlag. Ihr Seelenschmerz galt bisher als unvermeidbar. Langzeitstudien belegen nun verblüffend deutlich das Gegenteil. Entscheidend ist der Umgang der Eltern - mit sich und den Kindern."
stern-Artikel aus Heft 02/2007

Kommentar: Der Artikel bietet teilweise interessante Informationen, ist aber journalistisch nicht ausreichend recherchiert und bei einigen Schlussfolgerungen oberflächlich und vorschnell. Schlussendlich müssen auch diese Autoren die immerhin von ihnen erwähnte Tatsache sehen: "Die Hälfte der Kinder verliert ein Jahr nach der Trennung endgültig den Vater, auch in Deutschland." Und das ist kein Grund zum Jubeln.

Immer mehr Kinder haben psychische Störungen: Zu wenig Zuwendung macht krank
 

Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden nach Einschätzung eines Experten unter psychischen Erkrankungen. Einer aktuellen Studie zufolge benötige bereits rund ein Fünftel von ihnen ärztliche Behandlung. (...) Eine Ursache dafür sei der mangelnde familiäre Rückhalt. Eltern fühlten sich mit der Kindererziehung zunehmend überfordert. "Fernsehen und Computer müssen oft als Ersatzeltern dienen", so der Experte. Den Kindern fehle dann die notwendige Zuwendung, um soziales Verhalten zu erlernen. [mehr]

Missbrauch in gutem Hause
 

STERN 9.1.2007 "Die Mutter, eine Journalistin, stellt ihren Gesprächspartnern Erziehungsfragen. Zu Hause missbraucht ihr Lebensgefährte die Tochter - bis die Zwölfjährige versucht, sich das Leben zu nehmen. Nun ist die Mutter angeklagt und der leibliche Vater will Schadenersatz von der Stadt Frankfurt. (...) Der Fall zeigt, wie zögerlich Polizisten, Lehrer, Ärzte, Jugendamtsmitarbeiter und Richter reagieren, wenn sich der Verdacht nicht gegen eine so genannte "Unterschichten-Familie" richtet.

Der Vater: "Es wäre ganz einfach gewesen, meine Tochter zu retten, hätte nur jemand von diesen professionellen Kinderschützern ein wenig Mut gehabt", sagt der Arzt. "Nach der Katastrophe haben die Behörden versucht, meine Tochter von mir zu trennen, um die ganze Sache zu vertuschen. Ich habe diese herzlose Wegschau-Mentalität zu genüge kennen gelernt und empfinde es als meine Pflicht dagegen vorzugehen." (...)

"Sie sagte, sie sei von zu Hause weg gelaufen, weil sie dort nicht mehr leben könne." Unter Schluchzen habe Lara berichtet, dass sie "von ihrer Mutter gezwungen würde zu schreiben, dass sie und ihr Vater schlecht und böse seien. Sie würde nichts zu essen bekommen, dürfe nicht in die Schule gehen, bis sie genug Schlechtes über ihren Vater geschrieben habe." (...) "Als die Schwester Anna nach elf Wochen wieder zum Unterricht erscheint, ist sie so abgemagert, dass sie kaum laufen kann. Ihre rechte Gesichtshälfte ist geschwollen. Sie hat ein blaues Auge. Ein Eckzahn ist abgesplittert, die Nase verformt, so als sei sie gebrochen.

Die Lehrer sind zwar schockiert, unternehmen aber nichts. (...)
Der Vater geht zur Polizei. "Die Beamten meinten, sie seien nicht zuständig. Das sei Sache des Jugendamtes." (...)
Über den Eil-Antrag des Vaters, seine leibliche Tochter, zu der schon seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr hat, endlich sehen zu dürfen, entscheidet die Richterin nicht. Später wird das Oberlandesgericht die Richterin für befangen erklären, weil sie einseitig entschieden und die Belange des Vaters nicht berücksichtigt hat. (...)
Fast zwei Jahre kämpfte der Vater um das Sorgerecht für seine Tochter. Vor kurzem sprach ihm das Oberlandesgericht Frankfurt das Sorgerecht zu. Das Jugendamt wollte die Tochter in ein Heim geben, ja nicht zum Vater (...)"

Die vernachlässigten Kinder von Sömmerda - Zehn Monate alter Säugling in Thüringen verdurstet
 

Die Welt 15.12.06: "Seine Mutter hat ihn und seine Schwester mehrere Tage allein in der Wohnung gelassen. (...) Der Vater wandte sich vor Monaten an das Jugendamt, erzählt dort, dass die 20-Jährige mit der Erziehung der Kinder überfordert sei. Er habe darum gebeten, die Kleinen in seine Obhut nehmen zu dürfen. Lange passierte nichts, das Jugendamt erreichte die Mutter nicht. (...)"

Kommentar: Wir sind müde, immer wieder diese und ähnliche Texte zu lesen ... Warum ist das so und warum wird es seit so langer Zeit - bis heute - nicht geändert? Das Versagen des Jugendamts schildert auch der folgende Fall ...

Familienrichterin kritisiert Jugendamt: "Saftladen"
 

taz 18.1.07 "Der Amtsvormund Bert K. hatte das Sorgerecht für Kevin und überließ ihn einem Fremden. "Kein Einzelfall", sagt die Familienrichterin. Bert K. sagte gestern vor dem Bremer Untersuchungsausschuss aus, bis vor kurzem hatte der 64-Jährige als Amtsvormund das Sorgerecht für etwa 240 Bremer Kinder und Jugendliche inne. Auch für Kevin, den Polizeibeamte am 10. Oktober 2006 tot im Kühlschrank seines Ziehvaters fanden. (...) Der Amtsvormund hätte den Umgang des Ziehvaters mit Kevin jederzeit und sogar ohne jeden Gerichtsbeschluss unterbinden können. (...)

Sabine Heinke, die Familienrichterin, die den Fall betreute, wies auf ihre Erfahrung hin, nach der Fehlentscheidungen im Sorge- und Umgangsrecht, die auf mangelnden Informationen beruhten, allerdings "kein Einzelfall" seien. Schuld daran sei unter anderem das Bremer Jugendamt, das häufig "keine ordentlichen Infos" liefere, was Elternschaften und Verwandtschaften angehe. "Die achten da nicht drauf, kucken da nicht hin", klagt Heinke, es gebe "kein systematisches Vorgehen" und "keine vernünftigen Datenstammblätter" für die Kinder mit Informationen über Eltern und Verwandte - "ein Saftladen."

    Kommentar: Hinsichtlich Richterin Heinke stellt sich die Frage, ob für sie nicht der Spruch mit dem Glashaus gilt ... für paPPa.com-Leser ist die Dame kein unbeschriebenes Blatt, siehe die weiterführenden Informationen.

Zum Fall Kevin titelt der SPIEGEL am 17.1.07: BEHÖRDENWAHNSINN IM FALL KEVIN - Sozialarbeiter hat 240 Kinder gleichzeitig betreut

Lesenwerte Informationen zum "Fall" Kevin beim Väteraufbruch für Kinder, Landesverein Bremen

Zur SPD-Ganztagskrippenoffensive: "Die SPD will die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern!"
 

Das Heidelberger Familienbüro kommentiert am 9.1.07 den jüngsten SPD-Vorstandsbeschluss mit der Formel "Aufwachsen der Kinder in öffentlicher Verantwortung": "Die Vorrangigkeit "öffentlicher" (= staatlicher) vor "privater" (= elterlich-familiärer) Verantwortung ist der rote Faden des Papiers. So formuliert die Partei den Grundsatz, eine bessere finanzielle Ausstattung für Familien sei weniger wichtig als der Ausbau öffentlicher Infrastruktur. Und im sozialdemokratischen Kosmos findet die geforderte "Individuelle Förderung von Anfang an" offensichtlich nur in Kindertagesstätten statt. Von Eltern ist in diesem Zusammenhang nicht mehr die Rede. Sie tauchen zwar noch auf - allerdings als von der "Kinderbetreuungslast" Befreite, die "nicht mehr entscheiden müssen zwischen Beruf (1) und Familie (2)." Dank einer guten Betreuungsinfrastruktur hätten sie dann die "Gewissheit, dass ihre Kinder eine anregende, liebevolle Betreuung erfahren, während sie ihrer Berufstätigkeit nachgehen."

Und weiter das Familienbüro: "Mit diesen Sätzen demonstrieren die Sozialdemokraten ihren unerschütterlichen Glauben an den (all)mächtigen Staat (...) Die sozialdemokratische Auffassung, Eltern seien bei der Förderung von Kindern bestenfalls Randfiguren, ist längst aus berufenem Munde demontiert worden. So konstatierte beispielsweise vor anderthalb Jahren Wolfgang Tietze, FU-Berlin und Leiter der ersten bundesdeutschen Studie zur Qualität der Kinderbetreuungsreinrichtungen: Entscheidend für die Bildungsqualität sind weniger die Betreuungseinrichtungen, sondern vielmehr der familiäre Hintergrund. Daher sei eine Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz gefordert."

Pofalla (CDU): "Die SPD degradiert die Familie zur Wohngemeinschaft"
 

"Für die SPD ist Familie dort, "wo Kinder sind und wo Lebenspartner oder Generationen füreinander einstehen". Diese Definition ist so beliebig, dass am Ende alles Familie sein kann oder gar nichts. Von Elternschaft wird bei der SPD gar nicht mehr geredet. Wenn Familie aber gar nichts mehr mit Elternschaft zu tun hat, wird sie letztendlich zu einer beliebigen Form der Wohngemeinschaft degradiert." (...) "Für uns ist Familie dort, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen."
CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla über die Unterschiede zwischen den Koalitionspartnern in der Berliner Zeitung vom 6.1.07

Rabenmütter und PAS-Eltern
 

www.rabenmutter.at Neue Plattform gegründet, um das Thema PAS auch in Österreich und der Schweiz fühlbar zu machen.
Claudia Redlhammer: "Diese Plattform dient der Sammlung von Schicksalen, dem Austausch von Betroffenen. Alleine kann ich wenig bewegen, aber wenn wir alle zusammenhalten, dann wird der Druck auf die Justiz bedeutend sein. Menschen, egal ob Mütter oder Väter, die ihre Kinder für ihre Rache benützten, gehören entmachtet. Denn die Zerstörung gewachsener Bindung (PAS) ist eine massive Form Kindesmisshandlung und Misshandlung von durch Gehirnwäsche entfernten Elternteilen. Ich bitte Sie, mir Ihre Geschichte zu erzählen, sie zu Papier zu bringen, damit ich sie auf diese Plattform stellen kann.

Buchtipp: "Die schmutzige Frau" von Claudia Redlhammer (erschienen November 2006). www.redlhammer.com Eine Mutter gibt vorübergehend die Kinder in die Obhut des Vaters. Damit verliert sie alle Rechte. Sie verliert ihre Kinder, sich selbst und das Muttersein.

www.pas-eltern.de Neue Homepage: PAS-Eltern
"Wir sind mehrere gegenwärtig oder in der Vergangenheit betroffene Mütter, die im Mai 2006 in Würzburg eine Selbsthilfegruppe gegründet haben. Da zwischen betroffenen Müttern und Vätern Unterschiede bestehen und es in der Gesellschaft noch ein Tabuthema ist, dass zunehmend auch Mütter von ihren Kindern entfremdet werden, möchten wir entfremdeten Müttern einen besonderen Schutzraum bieten. Darüber hinaus wollen wir aber auch Ansprechpartner für alle Betroffenen (z. B. Väter, Großeltern und Trennungskinder) sein."

Siehe zum Thema auch die aktuelle Sendung von Väterradio: "Gebt mir mein Kind zurück" Selbsthilfegruppe entfremdeter Mütter und Väter

EU will Suche nach vermissten Kindern erleichtern
 

Brüssel (dpa-Meldung 17.1.07) - Eine im gesamten Gebiet der Europäischen Union gültige Notruf-Nummer soll die Suche nach vermissten Kindern beschleunigen. Verschwindet ein Kind, kann von diesem Sommer an EU-weit kostenlos die Telefonnummer 116 000 für sofortige Hilfe gewählt werden. Das teilte die EU-Kommission mit. Der Notruf soll dann ein grenzüberschreitendes Alarmsystem auslösen. Zunächst gibt es eine Testphase in Frankreich. Die Telefonnummer ist Teil einer ganzen Liste von für den EU-weiten Einsatz geplanten Notruf-Nummern.

Falschbeschuldiung Vergewaltigung: "Die Geschichte eines Irrtums"+ "Inquisitoren des guten Willens"
 

"Im Jahre 2001 stieß die Gerichtsreporterin der ZEIT, Sabine Rückert, auf die Schicksale zweier Männer, die wegen Vergewaltigung zu langen Freiheitsstrafen verurteilt worden waren. Eine junge Frau hatte ihren Vater und ihren Onkel beschuldigt, sie mehrfach brutal vergewaltigt zu haben. Das Landgericht Osnabrück folgte ihren Darstellungen und verurteilte die Männer zu sieben und viereinhalb Jahren Gefängnis. Zwei Fehlurteile, wie unsere Reporterin herausfand: Aufgrund ihrer Recherchen wurde der Fall neu aufgerollt, beide Männer wurden nach mehrjähriger Haft nachträglich freigesprochen. In ihrem in diesen Tagen erscheinenden Buch »Unrecht im Namen des Volkes«, aus dem wir hier einen Auszug veröffentlichen, erzählt Sabine Rückert die Geschichte der Entstehung und Aufklärung dieses Justizirrtums. Sie berichtet von Richtern, die an zahlreiche Vergewaltigungen und einen gewaltsamem Abtreibungsversuch glaubten, obwohl die angeblich derart Misshandelte noch Jungfrau war. Und sie schildert die Aktivitäten eines Unterstützerkreises, der das Mädchen auf seinem Irrweg vorantrieb. (...)" DIE ZEIT, 11.01.2007 Nr. 03

Inquisitoren des guten Willens "Wegen eines erfundenen Missbrauchs mussten zwei Männer ins Gefängnis. Die Justizirrtümer enthüllen die Ideologie eines fehlgelaufenen Feminismus. Die Tragödie um Amelie (siehe "Die Geschichte eines Irrtums") hat viele Ursachen, und sie besteht auch darin, dass das Mädchen von einem kranken System ins nächste wechselt. Misshandelt und isoliert in der Familie, flüchtet sie sich in den professionell wirkenden Schutz der Psychiatrie. Doch wo man ihr Hilfe verheißt, ist keine zu erwarten. Stattdessen führen die vermeintlichen Retter Amelie noch weiter in die Irre. So wird das Schicksal dieses Mädchens zum Spiegel der dunklen Seite des Feminismus. Die wahnhafte Fixierung auf den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen erfasste in den neunziger Jahren die gesamte Gesellschaft (...)"

Zum Missbrauch mit dem Missbrauch siehe auch die Darstellungen bei paPPa.com (vorwiegend aus den 90er Jahren).

Umerziehungslager "Gender Mainstreaming"
 

Unter dem Begriff "Gender Mainstreaming" haben Politiker ein Erziehungsprogramm für Männer und Frauen gestartet. Vorn dabei: Familienministerin Ursula von der Leyen.

(...) Gender Mainstreaming ist eine Reaktion auf die Klage vieler Feministinnen in den neunziger Jahren, dass die traditionellen Instrumente der Frauenförderung nicht ausreichten. Deswegen sollen nun Gleichstellungsbemühungen in alle Bereiche des öffentlichen Lebens Einzug halten (...)

DER SPIEGEL, 1/2007, Der neue Mensch, René Pfister

Scharfe Kritik an die pädagogische Arbeit von Dissens e. V. Berlin
 

In Reaktion auf den SPIEGEL-Artikel Der neue Mensch, in dem unter anderem beschrieben wird, wie ein Junge von Mitarbeitern von Dissens e.V. vorgehalten wurde, "dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge" - dies zum Zweck der "Zerstörung von Identitäten" - verurteilte Prof. Dr. Gerhard Amendt diese Vorgehensweise aufs Schärfste.

"Wer Identitäten zerstört, der zerstört Menschen. Folter ist der extremste Weg solche Verwirrungen auszulösen. Warum die Zerstörung von Identität bei Dissens e. V. als pädagogisches Instrument eingesetzt wird, lässt sich wissenschaftlich nicht begründen. Identität zerstörende Jungenarbeit ist weder ein wissenschaftlich gesichertes noch anerkanntes Verfahren in der Sozialpädagogik, der Pädagogik oder der Weiterbildung; ganz zu schweigen von Beratung, Psychotherapie und Psychiatrie. Identitätszerstörung ˆ und bereits -verwirrung ˆ führen zu pathologischen Zuständen, die als leidvoll und desorientierend erlebt werden. Der Jugendliche, dem mitgeteilt wurde, dass er sich nur einbilde einen Penis zu haben, in Wirklichkeit aber eine Scheide habe, wird das als zutiefst beschämend und desorientierend erlebt haben. Sollte er darauf mit Gewalt reagiert haben, so wäre das im Hinblick auf die zugefügte tiefe Beschämung nicht überraschend. Psychotherapie ist der bevorzugte Weg zur Heilung von Leidenszuständen, die mit Identitätszerstörung verbunden sind. Soweit die Zerstörung von benennbaren Quellen ausgeht, muss deren Einfluss, wenn das möglich ist, beseitigt werden.  "

"Da das Familienministerium unter Frau von der Leyen solche Arbeit offenbar für erstrebenswert hält und sie deshalb finanziell unterstützt, sollte die CDUCSU präzisieren, ob das ihrem Verständnis von den zukünftigen Beziehungen von Männern und Frauen entspricht. Wenn das die anderen Parteien ebenfalls täten, wäre das sicher eine sinnvolle Klarstellung darüber, ob sie Veränderungen des Geschlechterverhältnisses mit Gewalt herbeiführen wollen oder ob sie den Prozess der gegenseitigen Veränderungen von Männern und Frauen bevorzugen."

Diese Art von Pädagogik und wie sie wohl noch in vielen anderen weniger spektakulären Formen von Dissens e.V. praktiziert werden, erinnert unweigerlich auch an das gescheiterte David Reimer-Experiment von John Money. „Gender Mainstreaming“ Der kleine Unterschied, von Volker Zastrow, F.A.Z., 07.09.2006, Nr. 208 / Seite 8

Ein Vorstandsmitglied der Männerpartei erstattete gegen Dissens e.V. eine Anzeige.

Von der Leyen warnt vor Benachteiligung von Jungen gegenüber Mädchen
 

- Präsente Väter sind wichtig - dpa 29.12.2006

Familienministerin Ursula von der Leyen hat vor einer Benachteiligung von Jungen gegenüber Mädchen in Bildung und Erziehung gewarnt. Dass vom Bildungszuwachs vor allem die Mädchen profitieren, liege auch daran, dass in der Vergangenheit Mädchen spezifisch gefördert worden seien. Zugleich habe man übersehen, dass Jungen in einer sich verändernden Welt neue Vorbilder bräuchten, sagte sie dem "Hamburger Abendblatt". Solche Vorbilder könnten Lehrer sein. Noch wichtiger aber sei ein präsenter Vater, so die Ministerin.

Das Interview im Hamburger Abendblatt: "Jungen brauchen Väter!"

Qualvolle richterliche Kindesanhörung
 

Der downloadbarer Film zeigt eine richterliche Befragung eines Kindes im Original (Österreich) - was man Kindern alles antun kann ...

Wenn Ihr Kind beim anderen Elternteil lebt: Machen Sie Fahrtkosten geltend!
 

Lebt Ihr Kind nicht bei Ihnen sondern, beim anderen Elternteil? Dann muss der Finanzbeamte anders als bisher Ihre Fahrtkosten für die gegenseitigen Besuche vielleicht bald anerkennen. Die Begründung: Weil Sie nach dem BGB inzwischen zum Umgang mit Ihren Kindern verpflichtet sind, müssen die Besuchskosten als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein.

Aktuelle Hinweise von www.steuertips.de

Beiträge zum Thema im paPPa.com-Forum: Thema 7528 - Thema 5807 - Thema 4772

Elterngeld: Juristen zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit - Gutverdiener werden bevorzugt
 

Der Darmstädter Sozialrichter Jürgen Borchert kritisierte im Berliner "Tagesspiegel": "Das neue Gesetz führt zu einer Umverteilung von unten nach oben." Wer wenig verdiene, verliere jetzt auch noch ein Jahr an staatlicher Unterstützung. Nach Meinung des Verfassungsexperten Christian Seiler (Uni Erfurt) schließt die steuerfinanzierte Förderung gerade jene Familien aus, die die Unterstützung am dringendsten brauchen.

Michael Tell macht Ernst. Der Betreiber des Internet-Forums Elterngeld.net ist entschlossen, eine Klage gegen das neue Elterngeld zu finanzieren – notfalls aus eigener Tasche. Der streitbare Vater hält die neue Familienleistung für verfassungswidrig.

Der Tagesspiegel, Eine Minute kann 25 000 Euro kosten, von Heike Jahberg, 29.12.2006
Die TAZ, Viele Eltern fahren schlechter
Die Welt, Die 15 wichtigsten Tipps zum Elterngeld

Arbeitsrecht: Väter und Mütter als Verlierer - Im Wettstreit um die knappe Ressource der gesetzgeberischen Aufmerksamkeit
 

Wer hat es im Arbeitsalltag schwerer - der Gehbehinderte oder die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern? Wer verdient mehr Diskriminierungsschutz - der 50 Jahre alte Homosexuelle oder der junge Familienvater? Sind Mütter und Väter die Verlierer des modernen Arbeitsrechts? Den Wettstreit um die knappe Ressource der gesetzgeberischen Aufmerksamkeit„ hätten Eltern jedenfalls verloren, behauptet Volker Rieble, Direktor des Zentrums für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen (ZAAR) in München. - Beitrag in der F.A.Z. 16.11.2006

Scheidung japanisch - "Mann-zu-Hause-Stress-Syndrom"
 

Als Sperrmüll werden die Männer bezeichnet, die nach Jahrzehnten der Arbeit plötzlich tagsüber zu Hause sind - sie stehen im Weg und sind schwer loszuwerden. "Nasses Herbstlaub" ist eine andere wenig schmeichelhafte Bezeichnung - "klebt an den Schuhen". Frauen, die mit scheinbar zu nichts mehr zu gebrauchenen Männern geschlagen sind, gestehen offen ein, ihre verwitweten Freundinnen zu beneiden. Die Zahl der Scheidungen im Rentenalter nimmt in Japan schneller zu als in jeder anderen Altersgruppe.

zdf auslandsjournal, Japans verlorene Ehen, 04.07.2006

Blaue Weihnachtsmänner aktiv statt blau!
 

Während der Adventszeit versuchten die "Blauen Weihnachtsmänner" bundesweit auf die Menschenrechtsverletzungen im deutschen Familienrecht aufmerksam zu machen. Wie man mit solchen Aktionen einfach und schnell mit "Nichtbetroffenen" ins Gespräch kommt, zeigt der Bericht von Rainer Sonneberger. Kinder kriegen ... Blaue Weihnachtsmänner!

paPPa.com.Aktion 2007: Wir wollen unser Menschenrecht!
 

MEHR Sorge- und Umgangsrechtsfälle nach Straßburg !!!
paPPa.com begleitet Väter zum Europäischen Gerichtshof
- Wir benötigen auch Ihre Unterstützung -
Wir wollen unser Menschenrecht!

Präsident des Menschenrechtsgerichts mahnt Deutschland
 

Luzius Wildhaber, Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, sagte in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur afp, Deutschland solle sich "näher mit dem System der Menschenrechtskonvention befassen". Es gebe offensichtlich "einige Wissenslücken, auch bei deutschen Richtern", betonte der 69-jährige Schweizer.

Hintergrund dieser Äußerung ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom Jahre 2004. Dort wurde festgestellt, dass einem nichtehelichen Vater das Recht auf Familienleben in Deutschland verwehrt wurde. (...)"

de.news.yahoo.com, 8. Dezember 2006

Menschenrechtsverletzungen werden in Deutschland nicht korrigiert!
 

Väteraufbruch für Kinder zum Skandal-Fall Görgülü:

Menschenrechtsverletzungen werden in Deutschland nicht korrigiert!
Kundgebung zum Tag der Menschenrechte in Karlsruhe
http://www.vafk.de/themen/Presse/PM061209_menschenrechte.htm

Scheidungsquote 2005 bei 52 % + niedrigste Geburtenzahl seit 1946
 

Statistisches Bundesamt 8.12.06: Die Zahl der Ehescheidungen geht im Jahr 2005 auf 201.700 zurück ... so die schöne Nachricht. Nur: Die Zahl der Scheidungen sinkt, die der Eheschließungen aber auch. Die Scheidungsquote liegt auch im Jahr 2005 erneut über 50 %, denn 388.451 Eheschließungen zu 201.693 Scheidungen macht eine Scheidungsquote von 51,9 Prozent. Und: Im Jahr 2005 wurden 685.795 Kinder lebend geboren. Seit 1946 hat es noch nie eine so niedrige Zahl gegeben. 
Und: Von den Kindern insgesamt 685.795 wurden 200.122 nicht-ehelich geboren, das ist ein Anteil von 29,2 %. Und da haben die Väter kein Sorgerecht, weil die Mutter es nicht will. Lauter gute Nachrichten, oder ...? Quelle: http://www.destatis.de/download/d/bevoe/langereihe05.xls

Zahlenvergleich 2003 - 2004 - 2005 - rote Zahlen: Rekord oder Minus-Rekord seit dem Jahr 1946

2003 
2004 
2005
Scheidungsquote 
56 %
54 %
52 %
Von Scheidung betroffene Kinder 
170.256
168.859 
156.389
Lebend geborene Kinder 
706.721 
705.622 
685.795 
Anteil nicht-eheliche Kinder 
27 % 
28 % 
29 %
Eheschließungen 
382.911
395.992
388.451
Verhältnis Geburten / Sterbefälle 
147.225 mehr 
Sterbefälle 
113.000 mehr 
Sterbefälle 
144.432 mehr 
Sterbefälle

Siehe schon Scheidungszahlen + Bevölkerungsentwicklung für 2003

Umgangsboykott führt zu Unterhaltsverwirkung
 

OLG München vom 14.2.2006 - 4 UF 193/05 - Die das Kind betreuende Mutter hat ihren Unterhaltsanspruch in zweifacher Weise verwirkt: wegen fortdauernder beleidigender Anschuldigungen und wegen Umgangsverweigerung. Der Unterhaltsanspruch ist ausgeschlossen, weil die Mutter schuldhaft wiederholt schwerwiegende Beleidigungen und nicht haltbare Anschuldigungen (sexueller Missbrauch des gemeinsamen Kindes) gegen den Vater erhoben hat. Der Antragsgegnerin ist ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt auch deshalb zu versagen, weil ihr durch fortgesetztes massives und schuldhaftes Vereiteln des Umgangsrechts des Kindes und des Antragstellers ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihr liegendes Fehlverhalten zur Last liegt.

Zwei Zuhause nach der Scheidung
 

Der Beitrag von Jan Piet de Man zur Doppelresidenz - in Deutschland Wechselmodell genannt - wurde überarbeitet, ergänzt wurden diese Beiträge:

Das Alter und die gleichmäßige Beherbergung (Unterbringung)

Die Anpassung der Kinder bei gemeinsamen Sorgerecht - oder: Doppelresidenz im Vergleich zum alleinigen Sorgerecht

Selbsthilfegruppe für entfremdete Mütter
 

Selbsthilfegruppe "SefeM" - Selbsthilfegruppe für entfremdete Mütter (+Väter) 
Etwa 300.000 Kinder sind jährlich von der Trennung ihrer Eltern betroffen. Über 40 Prozent davon verlieren dadurch den Kontakt zu einem Elternteil. Immer öfter sind das die Mütter, sie werden von ihren Kindern entfremdet. Hilfe bietet die in Deutschland einmalige Selbsthilfegruppe "SefeM". Auf dieser Seite stellen wir die Selbsthilfegruppe SefeM (+V) vor, schildern die Folgen für die betroffenen Kinder, Mütter und Väter. Des weiteren wollen wir die Ziele der SefeM (+V) aufzeigen sowie auf weiterführende Links und Ansprechpartner hinweisen.

Fachvorträge vom Arbeitskreis Familienpsychologie zu "Emotionaler Missbrauch des Scheidungskindes" - "Der Wille des Kindes"
 

Interessante neue Homepages
 

www.uwejopt.de Professor Uwe Jopt: Psychologie im Familienrecht - Lösungsorientierte Begutachtung 

www.familienpsychologie.de Der Arbeitskreis Familienpsychologie informiert zu den Themen Scheidung, Familienrecht und Familienpsychologie 

www.maskulist.de Webseite zur Wahrung des maskulinen Ansehens 

www.walter-hollstein.ch Professor Walter Hollstein: Männertheorie - Männerpraxis 
"Für die Geschlechterverhältnisse, für Frauen- und Männeremanzipation gilt: Gesellschaftliche Zustände ändern sich nur dann, wenn sich Menschen finden, die die Verantwortung für den sozialen Wandel auf sich nehmen. Was heißt das konkret? Es heißt: Neues versuchen, Widerstand gegen Eingefahrenes üben, Konventionen durchbrechen, Widerspruch wagen, Missstände benennen."

www.kbbe.de Kinder brauchen beide Eltern e.V. Das Hilfe-Netzwerk für Trennungsväter, -mütter und Großeltern

Verfassungsbeschwerde - DNA-Vaterschaftstest
 

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts verhandelte am 21.11.2006 die Verfassungsbeschwerde eines Vaters zu der Frage, ob ein heimlich eingeholter DNA-Vaterschaftstest ohne Zustimmung des betroffenen Kindes oder dessen gesetzlichen Vertreters in einem gerichtlichen Vaterschaftsanfechtungsverfahren verwertet werden kann.

Bundesjustizministerin Zypries kündigte im mündlichewn Anhörungsverfahren an, so genannte "heimliche" Vaterschaftstests sollen gesetzlich verboten werden und das Verbot in das geplante Gendiagnostikgesetz des Gesundheitsministeriums aufgenommen werden. Dafür soll nach Vorstellung der Ministerin aber die Hürden zur Feststellung der Vaterschaft angeblich gesenkt werden. Väter sollen in Zukunft ihren Antrag nicht mehr begründen müssen. Erst Anfang (?) des Jahres 2007, wenn der Regierungsentwurf vorliegt, werden wir wissen, was die Ministerin mit ihrer Ankündigung tatsächlich gemeint hat. Der Deutscher Juristinnenbund (djb) in dem die Ministerin langjähriges Mitglied ist, gab in seiner Pressemitteilung vom 20.11.06 unmissverständlich zu verstehen:
"Für die Vaterschaftsanfechtung gibt es ein vor allem in den §§ 1600 ff. BGB geregeltes gerichtliches Verfahren. Die in diesem Rahmen gestellten Anforderungen sind nicht zu hoch."

Eine weitere mündliche Stellungnahme gab es von Prof. Dr. Dr. Ullrich Mueller, Universität Marburg, vom Bundesvorstand des „Väteraufbruch für Kinder e.V.“

Dass ein Mann sich durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht durchklagen muss, um diese Klärung herbeizuführen, obwohl er unter Hinweis auf seine 90-prozentige Zeugungsunfähigkeit bereits berechtigte Zweifel geltend machen konnte, ist für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ein Skandal. Bei einer Umfrage der ARD-Tagesschau waren fast 90% selbst mit der Feststellung einverstanden: "Ich bin der Meinung, auch heimlich durchgeführte Vaterschaftstests müssten vor Gericht zugelassen werden."

Papa wider besseres Wissen - VATERSCHAFTSTESTS VOR GERICHT
Von Dietmar Hipp, SPIEGEL ONLINE, 20. November 2006

Was WISSEN schafft - Mamas kleines Geheimnis
Heimliche Vaterschaftstests sollten nicht verboten werden
Alexander S. Kekulé, Der Tagesspiegel, 22.11.2006   

Mensch Mann - Kommentar von Walter Hollstein
 

Geschlechterpolitik ist auf dem männlichen Auge blind.

Die Dinge scheinen klar: Männer besetzen noch immer die wichtigsten Positionen in Wirtschaft, Politik, Kirche und Kultur; Männer verdienen im gesellschaftlichen Durchschnitt nach wie vor mehr als Frauen. Also müssen sie das mächtige Geschlecht sein.

In seinem Abschiedsbrief notiert der 18-jährige Amokläufer von Emsdetten: „Das Einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin.“ Sind die Dinge vielleicht doch nicht so klar?

Mensch Mann. von Walter Hollstein, Der Tagespiegel, 26.11.2006
Im Forum von Manndat.de der ungekürzte Artikel

Tagungsbericht zum 5. Familienkongress am 4. und 5. November 2006 in Halle
 

Thema: Familien leben nach Trennung
Ein überfälliger Perspektivwechsel für das Kind - nicht die Einelternfamilie, sondern der Zweifamilienweg

Das Thema und das Programm auch des diesjährigen Familienkongresses waren viel versprechend. Die damit verbundenen Erwartungen haben sich erfüllt. paPPa.com gibt im Folgenden erste Eindrücke und eigene Einschätzungen wieder.

Weiter zum Bericht
paPPa.com ;-), 19.11.2006

Interessante neue Online-Broschüren aus Österreich
 

  • Besuchsbegleitung - Ein Bericht vom Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz zur geförderten Besuchsbegleitung 2003ˆ2005 (Neuerscheinung November 2006) (In Deutschland heißt das Begleiteter Umgang)
  • 1. Österreichischer Männerbericht

Interessante neue Bücher
 

Hochinteressant: Eskalierte Elternkonflikte. Beratungsarbeit im Interesse des Kindes bei hoch strittigen Trennungen von Matthias Weber, Herbert Schilling
Dazu auch das hier: bke-Stellungnahme "Zur Beratung hoch strittiger Eltern" Download PDF

Buch zum Missbrauch mit dem Missbrauch: "Unsere Kinder siehst DU nicht!" von Thomas Alteck
Leseprobe - Pressestimmen - Bestellung

      "Das Buch legt plastisch dar, wie ein Mensch seinen Glauben verliert, daß sich Wahrheit und Gerechtigkeit letztendlich durchsetzen. Unmittelbar und daher eindringlich schreibt sich hier ein Betroffener seine Gedanken, Erfahrungen, Motive, Enttäuschungen, Ängste von der Seele. (...) Das Buch ˜ es mag grotesk klingen ˜ liest sich spannend. Es informiert und desillusioniert zugleich. Nicht nur für Betroffene kann es Lebenshilfe sein."

      Zum gleichen "Fall" auch die CD-ROM: "Die Quadratur des Kaukasischen Kreidekreises" - CD mit über 25.000 Seiten Text. Sie enthält alle Schriftsätze, Anträge, Gutachten, Beschlüsse und Urteile der Auseinandersetzung sowie zwei Beiträge zum Thema PAS. 19,80 EUR zzgl. Versandkosten Demo - Bestellung

Vergiss, dass es Dein Vater ist! Ehemals entfremdete Kinder im Gespräch - von Elisabeth Schmidt und Allard Mees

      Vier Trennungskinder im Alter von 15, 20, 28 und 34 Jahren berichten im Gespräch, wie sie die Trennung ihrer Eltern und den Verlust ihres Vaters erlebt haben. Sie schildern ihre Erfahrungen mit Jugendämtern und in Gerichtsverfahren, und sie berichten von der Wiederbegegnung mit ihrem Vater.

Neues Buch von Astrid von Friesen: Schuld sind immer die anderen! Die Nachwehen des Feminismus: frustrierte Frauen und schweigende Männer, 2006

Klaus Sonnefeld "Die (un)heimliche Macht der Frauen" - Essay zum Buch

Interessante Tagung: Brauchen Jungs eine andere Erziehung als Mädchen?
 
    Vorträge u. a.:
    • Peter Singer: Störenfriede im Unterricht? Warum Jungen so oft geschimpft werden
    • Ulrich Meier: Jungen und Gewalt - Folge einer vaterlosen Erziehung?
    • Martin Verlinden: Gibt es bald nur noch alleinerziehende Mütter? Väterarbeit in Kindergarten und Schule

Bildungskongress 12. bis 14. Januar 2007 in Stuttgart
Mehr Infos und Anmeldung unter http://www.was-brauchen-jungen.de

Franz Anthöfer zum Ehrenbürger von Weston ernannt
 

Franz Anthöfer ist zur Zeit in Weston, West-Virginia, USA, und kämpft dort für seine Anerkennung als Sohn von Louis Craig. Sein Vater war Soldat im 2. Weltkrieg und in Deutschland stationiert.

Öffentliche Petition - Sorgerecht der Eltern: Gleichmäßige Aufteilung
 

An Anlehnung des "belgischen Modells"

Der Petent fordert, im Falle einer Trennung der Eltern sollen bei einem gemeinsamen Sorgerecht die Kinder bevorzugt gleichermaßen auch bei beiden Eltern wohnen und von ihnen betreut werden, sofern eines der beiden Elternteile einen entsprechenden Antrag stellt.

Eingereicht durch: Carsten Fischer am Montag, 23. Oktober 2006
Abschlusstermin für die Mitzeichnung: Donnerstag, 21. Dezember 2006

Es haben bereits fast 1000 Menschen unterzeichnet!

TV-Tipp - Waffe Kind - Unser Kind gehört mir!
 

Waffe Kind - Eltern im Scheidungskrieg

Die Kinder sind es, die den Preis für die Trennung von Mama und Papa zahlen. Eines dieser Kinder ist der elfjährige Nikolas. Nachdem die Mutter ohne Einverständnis des Vaters mit den Kindern nach Belgien zog, lebt er mit seiner 16-jährigen Schwester Christina bei der Mutter. Jedes erste, dritte und fünfte Wochenende verbringen beide Kinder mit dem Vater. Auf Wunsch von Nikolas versucht der Vater ohne Zustimmung der Mutter den Sohn zu sich zu nehmen…

  • Sa, 18.11.2006 17:30 - 18:00 EinsExtra
  • Mo, 20.11.2006 13:30 - 14:00 Phoenix
  • Fr, 24.11.2006 23:30 - 00:00 EinsExtra
  • Sa, 25.11.2006 08:15 - 08:45 Phoenix

Unser Kind gehört mir! - Eltern vor dem Familiengericht

Sabrina S. hatte sich Jahre lang erfolgreich "verbarrikardiert", den Umgang zwischen Töchterchen Charlotte und deren Vater vereitelt. "Ich wollte diesen Mann einfach nicht mehr in meinem Leben haben", gibt sie offen zu. Doch ihr Plan ging nicht auf: "Lotti" wurde älter, wollte irgendwann von sich aus ihren Vater sehen. "Dagegen kam ich nicht mehr an", sagt die Mutter und hilft der 13Jährigen beim Kofferpacken fürs Papa-Wochenende.
Dokumentation von Annette Hoth (2006)

  • So, 19.11.2006 21:45 - 22:15 Phoenix
  • Sa, 25.11.2006 13.30 - 14:00 Phoenix

Radio-Tipp - Leben ohne Vater - das Doppelresidenzmodell
 

Väter ohne Kinder

Väter, denen der Umgang mit ihren Kindern verweigert wird. Sie prozessieren, organisieren sich, demonstrieren und schwanken zwischen Wut und Resignation. Von Beate und Stefan Becker, Regie: Beate Becker

Vom Leben in zwei Kinderzimmern - das Doppelresidenzmodell

Beim Doppelresidenzmodell leben Kinder abwechselnd bei ihren getrennten Eltern. Wie bewältigen diese Familien Kinderbetreuung, Beruf, Konflikte, Sehnsucht und Weihnachten? Fünf Väter, zwei Mütter und fünf Kinder erzählen vom Leben in zwei Kinderzimmern.
Von Karin Irina Wust, Regie: Friederike Wigger

Audio Links:

Deutschlandradio Kultur, 22.11.2006 · 00:05 Uhr
Bundessozialgericht: Höheres Alg II wegen der Ausübung des Umgangsrechts?
 

In einem Urteil entschieden die Kasseler Richter des BSG, dass ein geschiedener Empfänger von Arbeitslosengeld II zusätzliche Leistungen bekommen kann, um Besuche seiner beim anderen Elternteil lebenden Kinder zu finanzieren. Leider ist auch nach diesem Urteil völlig offen ob und in welcher Höhe dem umgangsbetreuenden Alg II- Bezieher tatsächlich mehr Leistungen zustehen.

Zwar sei dies "verfassungsrechtlich erforderlich", allerdings könnten anders als bei der Sozialhilfe nicht einfach Pauschalen für dieses Umgangsrecht gezahlt werden, weil "das vom Gesetz nicht vorgesehen sei". Aus diesem Grunde spricht man jetzt von einer "Bedarfsgemeinschaft auf Zeit" die während der Wochenend- oder Ferienbesuchen besteht und könne deshalb möglicher Weise für diese Tage mehr Arbeitslosengeld II gewähren. Es müsse allerdings zuvor geprüft werden, ob die Kinder wirklich bedürftig seien oder ob sie über eigenes Einkommen verfügten. Die Kosten für die Fahrt zwischen den Wohnorten von Vater und Mutter wiederum könnten nur beim Sozialhilfeträger beantragt werden. Weiterhin soll geprüft werden ob die hauptbetreuende Person des Kindes selbst Alg II erhält und gegebenenfalls deren Leistungen entsprechend gekürzt werden müssten. Das alles lässt die Vermutung zu, dass es für die Betroffenen weiterhin sehr schwierig wird Ihre Rechte tatsächlich durchzusetzen, zumal der konkrete verhandelte Fall wieder an das Sozialgericht Duisburg zurück verwiesen wurde.

Falls es eines Tages tatsächlich klare Regelungen zu Gunsten umgangsbetreuenden Alg II -Beziehern geben sollte, wird sich dann endlich die Erkenntnis durchsetzen, dass auch praktizierter Umgang Kosten verursacht, der mit den zu zahlenden Kindesunterhalt verrechnet werden muss oder Umgangskosten beim Finanzamt geltend gemacht werden können?
Weitere Überlegungen dazu im paPPa.com-Forum.

Bundessozialgericht, (Az.: B 7b AS 14/06 R), Medien-Information Nr. 32/06 , 7.11.2006

Studie: Welche Rolle spielen Männer in Werbung, Fernsehen und Film?
 

Väter sind Volltrottel

"Männer in den Medien", so eine Studie des Österreichischen Sozialministeriums, werden fast durchweg diskriminiert. Auf 350 Seiten wird anhand Dutzender Beispiele aus dem deutschen Werbesprachraum dargestellt, dass sie zu Trotteln gemacht werden - und zu Volltrotteln in der Vaterrolle. Die Autoren merken an, dass es als sexistisch empfunden würde, würden Frauen und Mütter so dargestellt. Vor diesem Resümee lag die Befragung von 2560 Frauen und Männer im Alter von 15 bis 93 Jahren. Untersucht wurden 94 Werbespots, die 58 erfolgreichsten Kinofilme sowie die 83 beliebtesten Fernsehserien der letzten sechs Jahre

Väter sind Volltrottel, abendblatt.de, Roland Mischke, 7.11.2006
Kurzinfo zur Studie
Die Studie als pdf-datei

Marco Piono "tempo ~ tempo" Eine Collage polarer Fotografien
 

Marco Piono ist nicht erst seit seiner ersten großen Ausstellung 1987 in Hamburg und paPPa.com-Lesern spätestens seit dem Stella Maria Projekt ein Begriff – der Künstler nennt Europa sein Zuhause. Seine Umtriebigkeit mag darin begründet sein, dass sich sein Wirken nicht nur auf ein Metier beschränkt. Er ist ebenso Maler wie auch Bildhauer ist in der Fotografie unterwegs wie auch in der Konzept-Kunst.

Im Freudenfeuer der Justiz, 2006 Ilfochrome, je H 120 x B 120 cm

Marco Piono beschreitet mit der Fusion digitaler Bildbearbeitung und der Ilfochromie neue Wege und versucht, nun auf seine Art das kafkaeske deutsche Justizunrechtswesen darzustellen. Obwohl Maro Piono in dem bezaubernden Ambiente seiner Galerie smart, redegewandt und charmant bis charismatisch seinen Vernissagegästen Rede und Antwort stand, sind die Spuren, die die Geschehnisse bei ihm hinterlassen, die ihm als Vater und seiner Tochter in Deutschland widerfahren sind, nicht nur in seinen Werken unübersehbar. Nach einer zweiundhalb - jährigen psychologischen Begutachtung kam ein vom Familiengericht beauftragter Sachverständiger zu dem Ergebnis, dass die Mutter seiner Tochter die elterliche Sorge dazu missbraucht, u